Was der Durst texanischer Krötenechsen mit dem Verteilen von Schmierstoffen im Automotor zu tun hat

Die texanische Krötenechse hat eine besondere Fähigkeit: Um ihren Durst zu stillen, muss sie keine Wasserstelle aufsuchen, sondern sie kann Flüssigkeit über die Haut aufnehmen. Mit mikroskopisch kleinen Kanälen zwischen ihren Schuppen sammelt sie kleinste Wassermengen z. B. aus feuchtem Sand. Die feinen Kanäle transportieren das Wasser schließlich zum Maul. Der gerichtete Feuchtigkeitstransport ist eine Anpassung der Echse an einen extrem trockenen Lebensraum.

Forscher der RWTH Aachen haben die Geometrie dieser Kanäle auf der Haut feuchtigkeitserntenden Echsen untersucht und erfolgreich auf Kunststoff- und Metalloberflächen übertragen. Die neuartigen Oberflächenstrukturen ermöglichen es, Flüssigkeiten passiv und energieneutral in eine Richtung zu transportieren – sogar entgegen der Schwerkraft.

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